Eines gleich vorneweg: Man sollte beim Bleichen der Zähne niemals auf irgendwelche Hausmittel setzen! Diese stammen oft aus früheren Zeiten und haben nicht selten mehr Schaden als Nutzen angerichtet. In diesem Bereich ist der Fortschritt von Medizin, Technik und Pharmakologie wirklich begrüßenswert. Sicher, das kostet mehr als irgendeine zusammengekochte Tinktur aus Früchten oder sonstigen Bestandteilen, ist aber mit Sicherheit erfolgreich, nachhaltig und vor allem schonend.
Zahnweiss-Zahncremes: Wie gefährlich sind sie?
Zuvorderst sind natürlich Zahncremes eine Möglichkeit. Schließlich putzt man sich jeden Tag die Beißerchen und was läge da näher, als dies gleich mit einer Aufhellung eventuell verfärbter Zahnreihen zu verbinden? Seit einiger Zeit gibt es deshalb auch Zahnpasta, die ganz normal vor Karies schützen und die darüber hinaus auch Wasserstoffperoxid enthalten. Dieser Stoff wird überall beim Bleaching verwendet, ist allerdings in den Cremes nur in Spuren enthalten. Wunder sind davon nicht zu erwarten, eher hilft es Leuten, die mit leichten Verfärbungen zu kämpfen haben. Vorsicht allerdings bei Produkten mit Schleifpartikeln! Diese rauen den Zahnschmelz empfindlich, was zwar ein wenig Zahnstein und dergleichen abreibt, gleichzeitig den Zahn für neue Verfärbungen empfindlicher macht!
Whitening Pen oder Stripes?
Interessant sind weiterhin neuartige Stifte und Streifen. Sie erlauben bei sachgerechter Anwendung eine gezielte Aufhellung, gern auch bei etwas höheren Verfärbungsgraden. Ein Gel wird mittels Pinsel beziehungsweise über die Streifen an die Zähne gebracht, was zu einem sichtbaren Effekt führt. Diese Produkte werden gern beworben, sie sind recht preiswert und lassen sich komfortabel im eigenen Badezimmer anwenden.
Zähne bleichen beim Zahnarzt
Alle größeren Farbspuren benötigen entweder eine spezielle Schiene oder gleich eine Bleaching-Behandlung beim Zahnarzt. Die Schienen gibt es individuell angepasst oder als Massenprodukt. Ersteres ist natürlich teurer, dafür jedoch immer auch sicherer: Gelangt nämlich auch nur ein wenig des bleichenden Gels an das Zahnfleisch, kann sich dieses entzünden und am Ende hat der Patient mit größeren Komplikationen zu kämpfen als vor der Behandlung.
Eine selbst durchgeführte Therapie kann immer fehlerhaft sein, etwa, wenn man zuviel Bleichmittel aufträgt oder zu wenig. Auch überschreiten manche Leute die empfohlene Zeit um ein Vielfaches und hoffen dabei, den Effekt zu verstärken und zu beschleunigen. Die Folge sind äußerst empfindliche Zähne, die jede Tasse Tee und jede Kugel Eis zu einer Tortur machen können. Das muss jeder Interessierte im Vorfeld bedenken. Zahnaufhellung ist immer ein Eingriff in normale, wenn auch ästhetisch nervige Prozesse. Wer Zweifel hat oder bei der Anwendung nicht zurecht kommt, sollte deshalb lieber gleich zum Zahnarzt gehen und sich dort behandeln oder zumindest beraten lassen.
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