Die Region Oberitalienische Seen profitiert klimatisch von ihrer Lage südlich vom Alpenhauptkamm. Die Alpen, die große europäische Klimascheide, verhindern häufig das Vordringen kühler und feuchter Luftmassen aus dem Norden und zwar im Sommer wie im Winter.
Außerdem sind die 4 großen Oberitalienischen Seen fast auf Meereshöhe gelegen: Am niedrigsten gelegen ist der Gardasee, mit einem durchschnittlichen Seeniveau von 65 Meter über NN. Fast gleich auf liegen der Comer See (198 Meter über NN) und der Lago Maggiore (198 Meter über NN). Das Schlusslicht bildet der Luganer See mit 273 Meter über NN.
Diese Kombination aus geschützter und niedriger Lage hat bei allen Oberitalienischen Seen ein sehr mildes, fast mediterranes Klima zur Folge, das am Ufersaum und in Südhanglagen Palmen und andere subtropische Vegetation gedeihen lässt, zu besichtigen in zahlreichen Parks, die überwiegend schon im 19.Jahrhundert angelegt wurden als die Region ihre erste Blütezeit als Reiseziel und Zweitwohnsitz erlebte. Ein berühmtes Beispiel ist der Park der Villa Carlotta in Tremezzo am Comer See.
Den eigentlichen Reiz der Region macht aber der starke Kontrast zwischen der subtropische Vegetation und der umgebenden alpinen Landschaft aus, denn alle großen oberitalienischen Seen liegen zumindest am Nordende noch im Bereich der Berge der Alpen. Besonders augenfällig wird dieser Kontrast am Comer See, der einem Alpenfjord gleich auf seiner ganzen Länge in steile Bergflanken eingebettet ist und an seinem Nordende bis fast an den Alpenhauptkamm heranreicht und dort von Bergen jenseits der 3000 Meter Marke umgeben ist.
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