In der Steiermark können Urlauber jetzt mit ruhigem Öko-Gewissen Ski fahren
Im österreichischen Skigebiet "Salzstiegel" liefert eine Windenergie-Anlage den Strom für Lifte und Beschneiungsanlagen.
Wie das Verbraucherportal Strom-Prinz.de berichtet, trägt das Projekt den an das Toskanischen Universal-Genie Leonardo DaVinci angelehnten Namen "daWindSchi". Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Firma Ecowatt und dem Energieverein der Steiermark umgesetzt. Skigebiete sind ausserordentlich energieintensiv. Neben den Liften benötigen insbesondere die Pumpen der Schneekanonen viel Strom um die enormen Wassermengen zu transportieren. Das Skigebiet "Salzstiegl" in der Steiermark bezieht seinen Strom jetzt aus einem 105 Meter hohen Windrad, das rund zwei Millionen Euro gekostet hat. Die Kosten werden sich nach den Berechnungen der Projektgruppe in ca. 15 Jahren amortisiert haben.
Skigebiete sind für die Nutzung der Windenergie ideal geeignet. Naturgemäß befinden sich die Skigebiete durchwegs in Höhenlagen. Die Skilifte gehen meist bis an die Kammlagen heran. Die notwenige Infrastruktur in Form von ausgebauten Wegen und starken Stromkabeln ist bereits vorhanden. Auch aus der Öffentlichkeit ist wenig Gegenwind zu erwarten, da die Landschaft durch Liftstützen und Stationen ohnehin schon technologischgenutzt wird.
Die schwankende Leistungsabgabe der Windenergie-Anlage wird dadurch ausgeglichen, dass überschüssiger Strom ins Ortsnetz eingespeist wird; bei Windstille versorgt sich das Skigebiet aus dem Netz. In Summe produziert die 1,5 MW-Anlage am Salzstiegl jedoch deutlich über den Stromverbrauch des Skigebietes hinaus.
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