Vererbbare Krankheiten durch Vaterschaftstest erkennen
Der Vaterschaftstest zählt zu den den bekanntesten Gentests. Bundesweit werden inzwischen pro Jahr mehr als 50000 dieser Tests durchgeführt – meist wird dabei die Vaterschaft bestätigt. Da es sich um eine Art Gentest, interessieren sich viele dafür, ob man im Rahmen des Vaterschaftstests - neben der Vaterschaft - auch feststellen, ob eventuell Krankheiten an das Kind vererbt wurden.
Dies ist nicht möglich, da es sich beim nicht um eine komplette Genanalyse, sondern nur um den sogenannten „genetischen Fingerabdruck“ handelt, bei dem nur bestimmte Regionen der DNA verglichen werden, um herauszufinden, ob sich die Proben ähneln.
Eine wissenschaftliche Genanalyse hingegen ist deutlich komplexer, sie ermöglicht es Genetikern, krankheitsrelevante Gene und Genmutationen zu erkennen, und damit auch eventuell vorliegende Erbkrankheiten zu erkennen, sofern diese bereits erforscht und damit erkennbar sind.
Sowohl eine Genanalyse als auch ein Vaterschaftstest können schon im Mutterleib durchgeführt werden, wenn man beispielsweise eine schwere Erbkrankheit befürchtet, die eventuell dazu führen könnte, dass sich die Mutter zu einer Abtreibung entschliesst. Man sollte unbedingt bedenken, dass ein Vaterschaftstest in der Schwangerschaft das Risiko einer Fehlgeburt beinhaltet.
Eine weitere Form der Genanalyse ist die – in der BRD verbotene und immer wieder heftig diskutierte - Präimplantationsdiagnostik. Hier wird bereits bei einem Embryo - in einem sehr frühen Stadium - eine Zelle entnommen und untersucht. Nach der Untersuchung kann die Spenderin des Embryos entscheiden, ob sie möchte, dass dieser in ihre Gebärmutter eingepflanzt wird.
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