Alle lieben Hausmusik - eine kleine Anregung für die eigenen vier Wände
Welche Musikinstrumente kann man eigentlich für die Hausmusik am besten nehmen? Wie man sich aus den Haushaltsgegenständen eine Musikkapelle bastelt...
Um Hausmusik zu machen eignen sich nicht nur ausgewiesene Musikinstrumente. Der kreative Musiker muss sich nur in seiner eigenen Wohnung umsehen. In der Küche wird man besonders schnell fündig: Der Topf als Trommel und zwei Kochlöffel als passende Drumsticks. Der unterschiedlich große Radius von Töpfen und Schüsseln wirkt sich direkt auf das Klang-volumen aus. Einen völlig anderen Klangkörper haben Schalen aus Plastik oder Keramik. Ausprobieren lohnt sich. Auch bei den Drumsticks darf variiert werden. Besonders schön klingt das Schlagen eines Schneebesens auf eine mittelgroße Glasschüssel. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es kann beinahe jeder Gegenstand als Schlaginstrument benutzt werden. Besonders gut zum Trommeln geeignet sind außerdem Lampenschirme aus Metall oder Glas, Schreibtischplatten, Fensterbänke, Metalldosen oder Schuhkartons.
Manche Straßenmusiker spielen komplette Sinfonien von Mozart oder Beethoven mit Weingläsern, Dies funktioniert, da die Gläser verschieden hoch mit Wasser gefüllt wurden. Durch Reibung mit dem befeuchteten Finger entlang der Glasrandes beginnt das Weinglas an zu schwingen. Der Ton wird durch diese Schwingungen erzeugt. Je höher das Glas mit Wasser gefüllt wird, desto tiefer ist der später damit erzeugte Ton. Für besonders hohe Töne darf sich nur sehr wenig Flüssigkeit im Glas befinden. Je weniger Material bewegt werden muss, desto schneller sind die Schwingungen. Die Frequenz, eben ge-nau die Anzahl der Schwingungen pro Minute, ist somit höher. Je höher die Frequenz, desto höher ist der erzeugte Ton. So kann auch im eigenen Haushalt spontan aus einem Weinglas für ein paar Stunden ein Musikinstrument werden.
Auch die Herstellung eigener Rasseln ist in wenigen Schritten verwirklicht und Basteln darf in jeder Altersgruppe Spaß machen. Die Materialien für einfache Maracas, die traditionellen Rumba-Rasseln, hat jeder zu Hause. Den Grundstock hierfür bildet eine Papierrolle. So wird der Papiermüll von Toilettenpapier sinnvoll weiterverwendet. Diese Rolle wird später mit verschiedenen Trockenfrüchten oder Körnern gefüllt. Damit diese nicht herausfallen, muss das eine Ende vor und das ande-re Ende nach dem Befüllen verschlossen werden. Am schönsten wirkt dies mit farbigem Tonkarton; dieser besitzt auch die hierfür benötigte Reißfestigkeit. Die so selbst hergestellten Perkussionsinstrumente erzeugen unterschiedliche Tonhöhen – abhängig von ihrem Inhalt. Als Füllung eignen sich getrocknete Erbsen, Linsen, Reiskörner oder kleine Kieselsteinchen besonders gut.
Ein weiteres Musikinstrument, das sich zumindest provisorisch nachbauen lässt, ist die Trommel. Hierfür muss eine Kiste aus Karton, Keramik oder Metall mit einem dünnen, festen Stoff bespannt und mit einer Kordel befestigt werden. Aus zu Musikinstrumenten umfunktionierten Alltagsgegenständen kann so ein komplettes Orchester entstehen. Es mangelt höchstens an der dafür benötigten Anzahl von Musikern.
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