Zur Attraktivität Berlins bei Nacht - Berlin bei Nacht erleben
Die Vorzüge der großen europäischen Städte sind vielschichtig. So wie Paris als de Stadt der Verliebten gilt oder Rom mit einer einzigartigen Baugeschichte aufwarten kann, so ist Berlin seit den frühen 90er Jahren insbesondere für sein Nachtleben und seine Clubkultur berühmt. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Stadt kann aufgrund ihrer Teilungsgeschichte noch immer mit vielen ungenutzten Industriebrachen oder zu entdeckenden Stadtvierteln aufwarten. Unter anderem deswegen hat die Kneipen- und Clubkultur Berlins bis heute jede Gentrifizierungswelle erfolgreich überstanden, denn die Szene besaß stets die Möglichkeit, ihren Mittelpunkt in einen anderen Kiez zu verlagern. Wer an dieser Art von Kultur Freude hat, der sollte Berlin unbedingt einmal besuchen. Interessante Reiseangebote findet man zum Beispiel auf Kurzurlauber.com. Bekannt für ihre hohe Kneipendichte sind einige Straßenzüge in den verschiedenen Szenebezirken. So sollte man auf keinen Fall die Simon-Dach-Straße und ihre Umgebung in Friedrichshain verpassen. In Schöneberg bietet es sich an, dem Umfeld der Gleditschstraße und des Winterfeldplatzes einen Besuch abzustatten, in Neukölln, dem aktuell angesagtesten Ausgehkiez, hat sich in den letzten Jahren die Weserstraße zu einem Zentrum des Nachtlebens entwickelt. In vielen Bars legen DJs Musik auf, so dass sich dort im Verlaufe des Abends eine Kneipe von dem Ort, an dem man in angenehmer Umgebung ein paar Getränke zu sich nimmt, zu einem kleinen Club entwickelt, in dem die Gäste spontan anfangen zu tanzen.
Alternativ kann man die Nacht in Berlin auch mit dem Besuch in einer oder mehreren Bars starten, um sich später auf den Weg in einen der zahlreichen Clubs zu machen. Dank eines exzellenten öffentlichen Nahverkehrs, der mit Bussen und Straßenbahnen auch nachts verkehrt, sind Ortswechsel auch ohne Geld für ein Taxi kein Problem. Das Berghain in der Nähe des Ostbahnhofs ist weltberühmt, ebenso wie das Weekend in einem Hochhaus am Alexanderplatz oder das Watergate an der Spree. Die legendäre Bar 25 ist seit letztem Jahr geschlossen, weil das Gelände verkauft werden soll. Die ehemaligen Betreiber haben sich davon allerdings nicht abschrecken lassen und auf der gegenüberliegenden Seite der Spree das Kater Holzig neu eröffnet.
Doch auch mit nächtlicher Romantik kann Berlin aufwarten. Das Spreeufer und die Ufer der vielen Kanäle sind oftmals zugänglich, so dass man die lauen Sommernächte in Berlin auch am Wasser verbringen kann. Dem nächtlichen Flaneur wird auffallen, dass zentrale Orte wie Unter den Linden mit seinen historischen Plätzen ihren Charakter verändern können. So wird im Lustgarten manchmal des nächtens Fußball gespielt und der tagsüber so belebte Potsdamer Platz entwickelt sich nach Mitternacht rasch zu einer verlassenen, aber dadurch auch sehr interessanten Gegend. Und wer einmal am Fuße der Siegessäule dem Sonnenaufgang entgegen gewartet hat, wird sich wünschen, das Leben möge für immer so weitergehen.
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