Die DAK scheint in schweres Fahrwasser zu geraten. Schon im letzten Jahr wurde in den Medien laut über eine möglicherweise bevorstehende Insolvenz der DeutschenAngestellten Krankenkasse spekuliert. Nun scheinen sich die Anzeichen auf eine mögliche Schieflage zu verdichten.
Im letzten Jahr hatte DAK – Chef Rebscher noch vehement bestritten, dass die DAK in größeren Schwierigkeiten stecke. Er verwies auf einen im ersten Quartal 2010 erwirtschafteten Überschuss in Höhe von 31 Millionen Euro. Dieser belegt nach Rebschers Worten die seriöse Kalkulation der DAK. Die Seite www.mixed-zone.de kommt hingegen bei Betrachtung der aktuellen Entwicklung zu einer völlig anderen Interpretation der Daten und befürchtet, dass die Deutsche Angestellten Krankenkasse bald in ernsthaften Schwierigkeiten stecken könnte – wenn sie es nicht bereits tut.
Denn zum einen ist der im ersten Quartal des vergangenen Jahres erwirtschaftete Überschuss viel zu gering, um die stetig steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen abzufedern, andererseits hatte sich schon zum Zeitpunkt des Feststellungen Rebschers eine Menge in der Versichertenstruktur der DAK zum Nachteil verändert. Dieser Trend hat sich seitdem massiv verstärkt, sodass der Bericht die Frage „DAK – Branchenriese vor dem Aus?“ nicht ganz zu Unrecht stellt. Denn die Entwicklung der Mitgliederzahlen und die Entwicklung der Mitgliederstruktur stellen sich fast schon katastrophal dar.
Die mixed-zone geht daher davon aus, dass die DAK entweder zu einschneidenden Maßnahmen gezwungen sein wird – oder dass die Insolvenz-Diskussion des vergangenen Jahres erneut aufflammen wird.
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