Hier finden Sie als Gitarrist einen kurzen Überblick über verschiedene Kapodaster, mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften.
Kapodaster haben sich selbst in der klassischen Gitarrenszene mittlerweile fest etabliert. Dem Vorurteil des Konzertgitarristen, dass Kapodaster-Benutzer erst mal spielen lernen sollten, weicht immer mehr die Faszination der zusätzlichen Möglichkeiten klanglicher Verbesserung und ausgefeilterer Techniken, Spektren, welche mit Einsatz eines Kapodasters erreichbar werden.
EINES Kapodasters! Welches? Denn hier bietet sich dem Spieler eine Vielzahl an Formen, Funktionsmechanismen, Marken und Preisen. Bei der Fülle an Angeboten findet der Suchende im Internet eine übersichtliche Tabelle mit Kapodastern verschiedenster Art und Preisklassen.
Entsprechend dem Einsatz, wird sich die Wahl richten.
Für den kleinen Geldbeutel und die Bereitschaft, beim Kapodaster ansetzen und auch während dem Spiel geduldig nach zu stimmen, reicht der 145/5 (für Konzertgitarre) bzw. 145/6 (für Akustikgitarre) von König& Mayer oder von Catfish der 14C oder 14F. Der Dunlop flat elasic 70FD hat den Vorteil auf dem Hals von einem Bund zum nächsten verschoben werden zu können, ohne ab- und neu anmontiert werden zu müssen.
Für den gezielteren Halt, und die preisliche Mittelklasse, aber mit 2 Händen zu montieren, empfielt sich der Heriba. Genial an diesem Teil: Die Anpressschiene ist geeignet für alle Griffbretttypen. Wer also mal Klassik und dann wieder E spielt, sich aber nur in einen Capo investieren will, der ist mit dem Heriba gut bedient.
Wer bereit ist, für den Kapodaster von 16,- € aufwärts zu investieren, hat eine breite Auswahl. Während die Stimmgenauigkeit bei den Billigmodellen zu wünschen übrig läßt, ist der Kyser Quick Change schon eine deutliche Stufe besser und läßt sich mit nur einer Hand anbringen, vorausgesetzt diese ist muskulös. Wird der Hebelmechanismus nach oben platziert, hat man ein unbehindertes Spiel. Der Dunlop Trigger arbeitet ebenfalls mit Hebeln, die allerdings nach unten wegstehen, und vielleicht so manchem nicht ins Konzept passen. Wie beim Quick Change braucht man Kraft zum ansetzen. Dafür ist er stimmgenau. Das absolute Leichtgewicht unter den Capos ist der NS von Planet Waves. Die schmale Bauweise ermöglicht ein völlig ungestörtes Spiel bei absoluter Stimmgenauigkeit. Das Platzieren erfordert eine gewisse Übung.
Wer jetzt noch eine Steigerung will, greift zum G7th oder Shubb. Eins A in der Handhabung und Stimmgenauigkeit. Als Optischer Gewinner gilt wohl der G7th, wobei der Wermutstropfen der Schwere zu schlucken ist. Mit 75g fällt er nicht nur mit seinen Vorteilen ins Gewicht. Beim Shubb unterscheiden sich verschiedene Ausführungen in Farbe, Material und Mechanismusdetail. Verchromt, schwarz oder Messing in den Standardausführungen, leicht zu platzieren und absolut stimmgenau. Beim verchromten Deluxe macht eine Geitrolle das Festdrücken des Kapodasters noch leichter. Optisch kann er mit dem G7th nicht mithalten.
Die Liste der Kapodaster ist natürlich noch länger. Jedoch zeigt eine Gegenüberstellung wie die in der Kapodastertabelle von www.Saitenland.de, dass man sich im Voraus darüber im Klaren sein sollte, was einem wichtig ist. Dann wird man mit dem ausgewählten Stück auch wirklich seine Freude haben.
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