Immer häufiger wird von Navigationsgeräten als Unfallverursacher berichtet.
Dass Navigationsgeräte nicht unbedingt in jeder Hinsicht ein Segen sind, beweist eine aktuelle Studie, die zu dem Ergebnis kommt, dass ein beträchtlicher Anteil der jährlichen Autounfälle in Deutschland auf die durch das Gerät abgelenkte Aufmerksamkeit des Fahrers zurückzuführen ist. Tatsächlich ist sich die Industrie dieser Gefahr von Anfang an bewusst gewesen; allein die obligatorische Sprachausgabe der Navigationsgeräte beweist das hinlänglich. Zwar steigt die Zahl der Unfälle nicht wesentlich an. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob Navigationsgeräte, und seien sie mit noch so guter und umfassender Software ausgestattet, überhaupt sinnvoll sind, solange sie maßgeblich als Unfallverursacher in Erscheinung treten. Gewiss, viele Autofahrer sind sich des Risikos bewusst und gehen mit dem Gerät verantwortungsvoll um – besonders, was das Eingeben von Zielorten oder das Ablesen eines Fahrplans betrifft, ist man aber nichtsdestotrotz gezwungen, den Blick für einige Sekunden von der Fahrbahn zu nehmen. Eine Technik, die mit diesem Unsicherheitsfaktor aufräumt, ist noch nicht in Sicht. In besonderer Weise betroffen sind Fahranfänger, da sich in ihrem Fall sowohl eine Unsicherheit im Fahrverhalten als auch die ungewohnte Verkehrsorientierung ergänzen. Es wäre an der Zeit, dass man sich des Themas annimmt, um etwaige Konsequenzen zu vermeiden – in Kürze sollen Navigationsgeräte auch Filme abspielen können. Musik, Anwendersoftware und Fotos, das beherrschen sie schon lange.
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