Strompreise, Gasanbieter, Telefon- und Internetflatrade – in diesen Tagen ist die Qual der Wahl oft groß. Bei den vielen Angeboten ist die Verwirrung oft gleichermaßen hoch – und die Angst einen Anbieter mit viel „Kleingedrucktem“ im Vertrag zu erwischen oft ebenso.
Dabei muß sich der Wechselwillige zunächst einfach einen Grundüberblick verschaffen. Obwohl auf dem Markt mittlerweile die Konzerne E.ON, Vattenfall, RWE, und EnBW eine sehr dominante Stellung einnehmen, lohnt sich ein Wechsel. Informations – und Vergleichsseiten existieren im Internet diesbezüglich zahlreich.
Obwohl das Endprodukt in Form von elektrischer Energie bei allen Produktionsarten das gleiche ist, kann sich die Art der Herstellung grundlegend ändern. Dies schlägt sich meist unmittelbar im Preis nieder.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen konventionellem Strom, Billigstrom und Ökostrom. So genannter Billigstrom ist für die meisten Verbraucher besonders interessant. Der gewissenhafte Wechsler sollte sich jedoch informieren, woher die Energie kommt bzw. wie sich der Anbieter die billigen Preise leisten kann. Beispielsweise kann der Strom bei Billigstromanbietern aus osteuropäischen Ländern importiert sein, in welchen er unter denkwürdigen ökologischen Bedingungen in Atomkraftwerken produziert wird. Inwiefern einen die Herkunft des Stromes interessiert, muß jeder Verbraucher mit sich klären. Ist ein Verantwortungsbewusstsein diesbezüglich vorhanden, kann so genannter Ökostrom eine Alternative sein. Hierbei wird sichergestellt, dass die Energie aus sicheren und umweltverträglichen Verfahren gewonnen wird. Die Kehrseite sind allerdings höhere Kosten. Diesbezüglich im Kommen ist beispielsweise Erdwärme, eine Energiequelle die nicht nur umweltschonend ist, sondern auch noch in großen Mengen vorhanden.
Der Wechsel des Stromanbieters dauert meist zwischen 6 und 8 Wochen und ist mit relativ wenig Aufwand verbunden, technische Umbauarbeiten beispielsweise, fallen nicht an. Der alte Vertrag wird dabei in der Regel vom neuen Anbieter gekündigt. Zu einem Ausfall kann es während des Wechsels nicht kommen: Die ständige Versorgung mit Strom ist gesichert.
Wer nun nachdenklich geworden ist, kann sich im Netz innerhalb kürzester Zeit schon mal Vorschläge machen lassen: Bei den zahlreichen Vergleichsrechnern müssen nur wenige Daten aus der letzten Rechnung, wie der Jahresverbrauch, eingegeben werden und schon erhält man eine Liste der günstigsten Anbieter in der jeweiligen bevorzugten Region.
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