Nicht jeder kann sich für Selbständige Tätigkeiten selber motivieren
Von zuhause arbeiten oder doch ins Büro? Das ist hier die Frage. Viele Menschen, die sich mit dem Thema Arbeiten von Zuhause beschäftigen, probieren die unterschiedlichen Möglichkeiten. Doch letztendlich kann gesagt werden, dass für die Arbeit von Zuhause auch eine große Masse an Disziplin erforderlich ist. Während man im Büro oder in der Fabrik von einem Vorgesetzten „beschattet“ wird, muss man sich am Arbeitsplatz weitgehend selbst motivieren.
Warum arbeiten so wenige Menschen von zuhause aus, wenn es um ein Vielfaches einfacher ist? Diese Frage kann nicht besonders leicht beantwortet werden. Doch letztendlich sind die Wurzeln dieses Problems vor allem in der Industriellen Revolution zu finden. Die Industrielle Revolution nahm ihren Anfang in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Anfänge sind bereits im England des 18. Jahrhunderts festzumachen. Doch warum hatte die Industrielle Revolution eine solche Auswirkung auf unser Arbeitsleben?
Vor der Industriellen Revoltution – im Grunde zwischen 800 und 1800 bestand in Europa in erster Linie eine Agrarwelt. Natürlich gingen viele Menschen auch einem Handwerk nach, doch die Masse an Menschen, die Getreide produzierten und verkauften war um ein Vielfaches größer als heute. In der damaligen Zeit lebte man von Ernte zu Ernte und konnte sich nur wenig leisten. Wenn es um das Überleben ging, hatten die meisten Menschen nur eines im Kopf: Wie fällt die Ernte dieses Jahr aus? Dadurch hatten die Menschen stets einen Überblick und mussten sich daher nicht selbst sonderlich motivieren.
Im 19. Jahrhundert veränderte sich dies schlagartig. Natürlich war die Nachfrage nach Getreide nach wie vor sehr groß, doch durch die Globalisierung und der günstigen Getreidepreise im Ausland (z.B. den USA) versauerten die Preise in Deutschland und sorgten letztendlich dafür, dass viele Menschen sich dazu entschlossen in der Stadt zu ziehen. Doch das Arbeitsleben veränderte sich hiermit innerhalb von kürzester Zeit: Was war aus dem Mikrokosmos der Agrarwelt geworden? Diese Frage lässt sich einfach und schlüssig beantworten: Sie war verschwunden.
Wer in den Fabriken arbeitete, verbrachte dort den größten Teil seines Tages und kehrte abends nach Hause zurück. Damals gab es eine Reihe verschiedener Fabriken, die Vorgesetzte einstellte um die Arbeitsleistung der Arbeiter zu überwachen. In der Tat war es damals nichts anderes als ein Überwachen: Im Vergleich zu heute kann diese Arbeit mit Sklavenarbeit durchaus verglichen werden. Natürlich sind viele Behauptungen aus der damaligen Zeit übertrieben und entsprechen nur noch eingeschränkt der Wahrheit. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass es viele Fabriken gab, die ihre Arbeiter feuerten, sobald sie sich verbotenerweise ausruhten. Die Arbeitstage betrugen teilweise 16 Stunden und mehr, auch Kinder wurden zur Arbeit gezwungen. Als die Kinderarbeit abgeschafft wurde, mussten die Familienväter deutlich länger und intensiver arbeiten.
Möglicherweise sind diese jüngsten Entwicklungen der Grund, weshalb nicht jeder für die Heimarbeit gemacht ist. Viele Menschen würden gern Zuhause Arbeiten, doch ihnen fehlt in diesem Fall nicht nur der Antrieb bzw. die Motivation sondern auch jemand, der sie motiviert.
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