Bodybuilding - Mehr als reine Zurschaustellung des Körpers
Bodybuilding - mehr als reine Zurschaustellung des Körpers. Mit Bodybuilding wird gemeinhin eine Sportart bezeichnet, in der vorwiegend Männer mit gezielten Muskelübungen wie z. B. Gewichtheben ihren Körper formen. Auch mit spezifischen Diäten kann diese Körpermodellierung durch kontinuierlichen Muskelaufbau und gleichzeitigen Körperfettabbau vollzogen werden. Als ein Vorreiter dieser Bewegung gilt heutzutage der Preuße Eugen Sandow. Er stellte gegen Ende des 19. Jahrhunderts seinen muskulösen Körper in öffentlichen Vorstellungen zur Schau und feierte damit großen Erfolg.
Zwar hatte Eugen Sandow einen Anfang gemacht, doch gesellschaftlich anerkannt war Bodybuilding damit noch lange nicht. Das hat sich in den letzten drei Jahrzehnten allerdings geändert. Mehr und mehr Bodybuilder ist der Sprung in große Filmprojekt aus Hollywood gelungen. Arnold Schwarzenegger, siebenfacher Mr. Olympia und heutiger Gouverneur von Kalifornien erlang beispielsweise durch seine Hauptrolle im Film Terminator (1984-2009) Weltruhm. Auch die Erfolge andere Bodybuilder wie Lou Ferrigno (Hulk, 80er Jahre) oder Ralf Möller (Gladiator, 2000) sind Beispiele dafür wie gesellschaftsfähig diese Sportart geworden ist.
Das Training eines Bodybuilders zeichnet sich durch wiederholende Kraftübungen mit kontinuierlicher Belastungserhöhung aus. Diese Übungen werden mit Gewichten und/oder an Maschinen sowie Ausdauergeräten durchgeführt. Die zu formenden Körperpartien werden in Muskelgruppen aufgeteilt: Brust, Bauch, Rücken, Schulter, Arme (Bizeps/Trizeps/Unterame), Beine (Schenkel/Waden) und der Po. Für jede einzelne Muskelgruppe gibt es spezifische Kraftübungen, die dem Muskelaufbau dienen.
Vor und während des Trainings eines Bodybuilders gibt es einige kritische Punkte, die eingehalten werden müssen, damit keine nachhaltigen Gesundheitsschäden auftreten: Eine Einführung in die fachgerechte Nutzung der Geräte sollte am Anfang stattfinden. Es ist auch hilfreich, wenn das Training betreut und von einem Trainer z. B. Sichergestellt wird, daß bestimmte Übungen richtig ausgeführt werden. Der Aufbau der Muskeln sollte behutsam und strategisch angegangen werden. Einseitige Belastungen müssen vermieden werden. Dies lässt sich am besten mit einem ausgewogenen Trainingsplan bewerkstelligen, der von einem erfahrenen Trainer auf die persönlichen körperlichen Belange des Bodybuilders abgestimmt ist. Weiterhin ist es wichtig, daß den beanspruchten Muskelpartien nach dem Training eine gewisse Regenerationszeit gegeben wird, um Überlastungen vorzuschützen. Eine Faustregel ist also, sich in jedem Training (einer) anderen Muskelgruppe(n) zuzuwenden.
Die Zufuhr von Nährstoffen ist für einen Bodybuilder extrem wichtig und muss fortwährend gewähleistet sein, damit die Muskelmasse sich aufbauen oder zumindest halten kann. Die Ernährungszufuhr richtet sich an zwei Phasen im Training aus: der Massephase und der Definitionsphase. In der Massephase liegt der Schwerpunkt der kalorienreichen Ernährung auf dem Muskelaufbau, ohne den Anteil des Körperfettes allzu stark anwachsen zu lassen. Hier nehmen Bodybuilder ihre Mahlzeiten gezielt über den Tag verteilt auf, oft bis zu 6 große Mahlzeiten. In der anschliessenden Definitonsphase hingegen wird die Kalorieneinnahme z. B. Durch Vermeiden von Kohlenhydraten gesenkt. Auf diese Weise wird die Muskelmasse gehalten und das Körperfett reduziert, und die Muskelpartien treten so stärker hervor.
Nahrungsergänzungsmittel begleiten häufig das intensive Trainingsprogramm. Diese enthalten Nährstoffe oder aber fördern die Verwertung der hohen Nährstoffmenge. Solche Mittel sind legal als Kapseln oder Pulver erhältlich aber eigentlich nur für bestimmte Hochleistungssportler zu empfehlen.
Der Gebrauch von muskelaufbauenden Substanzen scheint im Profi Bereich des Bodybuildings gang und gäbe zu sein. Aber auch einige Hobbysportler machen davon Gebrauch. Solche Mittel wie z. B. Hormonpräparate und Entwässerungsmedikamente sind verschreibungspflichtig, werden aber illegal erworben und dann ohne ärztliche Aufsicht heimlich eingenommen. Dies ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern auch im höchsten Maße gesundheitsgefährdend. Die Nebenwirkungen von Dopingmitteln sind beträchtlich und haben in nachweisbaren Fällen zum Tode von Bodybuildern geführt.
Diejenigen, die Interesse am Bodybuilding haben können sich bei Krankenkassen informieren, die mit manchen Fitnessstudios zusammenarbeiten und die Kosten teilweise übernehmen. Außerdem gibt es einige Internet Foren, bei denen man sich Tips zum Training aber auch bei der Wahl eines kompetenten Fitnessstudios einholen kann. Die These, daß “Bodybuilding - mehr als reine Zurschaustellung des Körpers“ ist, muss jeder Bodybuilder sich selbst und anderen beweisen. Bei der Ausübung seines Hobbies muss er also nicht nur Muskeln zeigen, sondern auch Rückgrat beweisen, um am Ende mit einem reinen Gewissen dazustehen
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