Überall sieht man ihn: den Rasierschaum. Ob es nun im Italowestern beim Barbier ist, oder im Agententhriller, in vielen Filmen wird er als kleine Hommage an ein gepflegtes Äußeres, die Rasur, verwendet.
Doch woher kommt er eigentlich? Der ursprüngliche Rasierschaum kommt von der Rasierseife. Diese wurde mit einem Pinsel und Wasser aufgeschäumt, um dann mit dem Rasierpinsel im auf dem Bart verteilt zu werden. Jede Rasierseife ist ein wenig anders, daher fällt auch der Schaum immer wieder ein wenig anders aus: cremiger, sanfter, oder eben der Geruch machen den jeweiligen Seifentyp aus. Der Rasierschaum an sich entsteht durch das Aufschäumen an der Seife mit dem Pinsel: man reibt in die wässrige Lösung auf der Seife Luft hinein, worauf sich auf der Seifenoberfläche Bläschen bilden. Diese verwandeln dann die dünne Schicht in einen Schaum, eben den Rasierschaum. Die Konsistenz des Rasierschaums wird von der Luftmenge, der Dauer des Schäumens und der Zusammensetzung der Seife beeinflusst.
Das Rasieren war früher eine Kunst. Die Klappmesser wurden durch Schleifen über Leder geschärft, und man musste dem Barbier vertrauen. Dieser öffnete Hautporen und stellte die Barthaare mit einem warmen Wickel erst einmal auf, bevor er das Gesicht mit Rasierschaum einpinselte. Der Rasierschaum hat die Wirkung, die Haut geschmeidiger zu machen, und die Barthaare weicher zu machen, damit man sie besser abschneiden kann und die Haut dabei nicht zu sehr belastet wird. Nach dem Rasieren bekam man noch, meistens einen, dem Rasierschaum, ähnlichen, After-Shave auf die Rasur, und konnte so sauber rasiert und äußerlich adrett seines Weges gehen.
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