Der Bekanntheitsgrad von „Second Life“ steigt stetig weiter. Grund dafür ist sicherlich auch das große kommerzielle Interesse vieler Firmen. Immer mehr Unternehmen präsentieren sich mit einer eigenen Repräsentanz in der virtuellen Welt. Die Liste reicht von Sportunternehmen wie adidas, Reebok und Nike über Hotelketten wie die Starwood Hotels bis hin zu Fernsehsendern, Nachrichtenagenturen und Musikverlagen wie Sony BMG, die BBC, Wired und CNET. Dabei scheuen die Firmen auch nicht vor hohen Investitionen zurück. Ein mittelgroßer Auftritt in der 3D-Simulation kann schon mal bis zu 100.000 Euro verschlingen. Angesichts der steigenden Nutzerzahlen von „Second Life“ könnte sich die Investition aber in Zukunft auszahlen. Bereits über 6 Millionen Nutzer haben die Software von „Linden Lab“ auf ihren Rechnern installiert und sich einen eigenen Avatar erstellt. Diese Nutzer können nun die Firmen in der virtuellen Welt aufsuchen, dort einkaufen und sich über die Produkte informieren. Seit kurzer Zeit ist auch die Deutsche Post AG in „Second Life“ vertreten. Man kann zum Beispiel Postkarten direkt ins „First Life“ senden und sich über andere Produkte der Post informieren. In Zukunft ist es gut vorstellbar, dass man auch weitere Dienstleistungen der Post direkt in „Second Life“ in Anspruch nehmen kann. Die schöne neue (virtuelle) Welt hat aber auch ihre Schattenseiten. Zunehmend gibt es Berichte über Gewalt, Anschläge und verbotene Pornographie. In einigen Fällen ermittelt sogar schon die Staatsanwaltschaft gegen Nutzer aus dem „Second Life“. Trotz dieser Entwicklung scheint sich „Second Life“ weiterhin prächtig zu entwickeln. Vielleicht muss man diese Umstände auch wie im realen Leben akzeptieren. Eine Welt ohne Kriminalität wäre dann vielleicht doch zu schön.
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