Fast alle haben es schon mal erlebt, nur wenige Ausnahmen unter den Arbeitnehmern kennen dieses Problem überhaupt nicht aus eigener Erfahrung. Mobbing fängt meist sehr harmlos an und der Betroffene merkt zwar dass etwas sich verändert hat, schiebt es aber anfangs vielleicht noch auf die eigene Empfindlichkeit, findet Entschuldigungen. Aber irgendwann wird realisiert: die Kollegen tuscheln hinter vorgehaltener Hand. Gespräche werden plötzlich beendet, sobald man den Raum betritt. Unterlagen verschwinden, die soeben noch auf dem Schreibtisch gelegen haben. Wichtige Dateien im Computer sind plötzlich verschwunden. Kollegen gehen miteinander essen und freuen sich laut auf den gemeinsamen Abend – man selbst ist aber nicht dazu gebeten worden. Gerade Frauen gegenüber und wenn das Mobbing von männlichen Kollegen ausgeht, werden gerne auch mal versaute Sex Sprüche in Anwesenheit losgelassen, die wirklich deutlich fernab der Grenzen des guten Geschmacks liegen. Was man keinesfalls tun sollte: sich in sein Schneckenhaus zurückziehen und hoffen, dass es von alleine aufhört, denn das wird es nicht. Man sollte sich Zeugen suchen – sofern das möglich ist. Ganz wichtig ist es, sobald man merkt, dass man Opfer von Mobbing ist, anfangen ein Tagebuch zu führen und alle Ereignisse mit Ort und Datum schriftlich festhalten. Vielleicht auch das Gespräch mit den Kollegen suchen. Wenn man hier nicht weiter kommt, unbedingt den Chef ins Vertrauen ziehen und um Abhilfe bitten.
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