Neulich fand ich einen Blog in ollepiepen, in dem wurde ein Argument angeführt, mit dem das Rauchen in ein positives Licht gerückt wurde. Ollepiepen heißt übrigens: alte Pfeifen, dies nur am Rande. Obwohl man einen Zusammenhang vermuten könnte, ist dieser norddeutsche Begriff zweideutig. Auf ollepiepen wurde das Rauchen als wichtiges Komunikationsmittel beleuchtet. Unter Rauchern ist es ganz selbstverständlich, dass man wildfremde Menschen anspricht und um Feuer bittet, ist auf der Seite aus Lingen zu lesen. So böte das Rauchen eine wunderbare Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die man normalerweise nie ansprechen würde. Das Rauchen ist aus dieser Sicht betrachtet ein wichtiges zwischenmenschliches Ritual, das Freunde und Gleichgesinnte erkennen lässt. Die Front der Nichtraucher schreitet weiter voran. Vielerorts haben sie sich damit geholfen, dass sie nicht mehr fragen: „Haben Sie Feuer?“, sondern Raucher aussortieren, indem sie ihnen den Zugang zu öffentlichen Räumen verweigern. So wie es früher Kindern erging, die sich bei Tisch nicht sittsam benahmen und an den Katzentisch verbannt wurden. So geht es heute den Rauchern. Ab an den Rauchtisch. In möglichst ungemütlichen Ecken. Das schützt die Nichtraucher und gibt ihnen eine neue Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Wildfremde Menschen können sie mit einem Kopfnicken in Richtung Rauchertisch ansprechen und bemerken: „Guck sie dir an, ist das nicht eklig?“ Damit ist den Rauchern in keiner Weise geholfen. Denn insgeheim würden diese viel lieber ins Nichtraucherlager wechseln. So manch einem ist das früher gelungen, nachdem er / sie einen nichtrauchenden Partner kennengelernt hat. Diese Chance tendiert jetzt gegen Null – und das nicht nur in Lingen.
Weitere Tipps und Informationen über unser Artikelverzeichnis gibt es hier. Die Sitemap listet alle Artikel im 0AM.de Artikelverzeichnis.
Im 0AM.de Artikelverzeichnis werden interessante Projekte im Rahmen eines Artikels vorgestellt, wie hier der Artikel über
`Immer aktuell, Raucher`, auch Sie können hier Autor werden und einen Artikel veröffentlichen lassen.