Nach einer Prostataoperation kann ein Mann inkontinent sein: Im Alltag geht manchmal etwas Urin ab. Was für Betroffene sehr unangenehm ist, lässt sich behandeln. Wer an Inkontinenz leidet, muss sich damit nicht einfach abfinden.
Ein Mensch wird als inkontinent bezeichnet, wenn sein Rückhaltevermögen von Urin begrenzt ist. Dies kann sich auf zweierlei Weise bemerkbar machen: Bei manchen läuft der Harn laufend tröpfchenweise aus, was Urinreste in der Unterhose verursacht. Andere verspüren einen häufig auftretenden Drang, "auf's Häuschen gehen zu müssen", sei es bei Stress, körperlichen Belastungen, oder auch ohne speziellen Grund. Die beiden Symptome können auch miteinander vorkommen. Blasenschwäche oder Inkontinenz ist jedenfalls ein relativ oft auftretendes Phänomen und kann auf unterschiedliche Weise bekämpft werden.
Harndrang ist durch das Fassungsvermögen der Blase bedingt. Dieses wird normalerweise auf ca. 300 - 500 ml geschätzt. Bei Menschen, die inkontinent sind, kann der Schliessmuskel am Ende des Harntrakts diese Menge nicht mehr zurückhalten. Durch das Anpassen der Trinkgewohnheiten kann man den Muskel stärken. Dazu sollte man einige Empfehlungen berücksichtigen: Flüssigkeiten sollten grösstenteils am Morgen eingenommen werden, damit in der Nacht der Toilettenbesuch erspart bleibt - insgesamt etwa 2 bis 3 Liter während 24 Stunden. Ausserdem sollte man harntreibende Getränke wie Schwarztee, Kaffe, Cola und Alkohol vermeiden. Trinkwasser und Normaltee sind bei Blasenschwäche die besten Durststiller.
Des Weiteren kann ein kontrollierter Gang zur Toilette gegen das Symptom helfen. Dabei versucht man, die Abstände zwischen der Urinabgabe allmählich zu vergrössern, indem man dem Drang nicht immer nachgibt. Auch dies führt bei Menschen, die inkontinent sind, zu einer Stärkung des Schliessmuskels und infolgedessen zu einer besseren Kontrolle des Urindrucks. Bei Männern ist Inkontinenz oder Blasenschwäche oft ein Tabuthema, über das zuallerletzt am Stammtisch gesprochen wird. Viele trauen sich lange nicht einmal beim Arzt über das lästige Problem zu reden, das mit zunehmendem Alter auftreten kann.
Nach einer Prostataopeartion lässt sich bei Männern eine Behandlungsmethode heranziehen, die Frauen nach Geburten anwenden: Indem der Mann die bei der Operation teilweise verletzten oder entfernten Muskeln aufbaut und stärkt, erlangt er wieder Kontrolle über seine Kontinenz. Auf dem Markt erhältliche DVDs zeigen, wie das geht. Bei Fachärzten gehört der Rat, solche Beckenbodenübungen nach einer Prostataoperation zu machen, zum Standart.
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