Viele – vor allem nicht Betroffene – können sich gar nicht vorstellen, dass schon bei Jugendlichen und sogar Kindern Haarausfall ein Thema sein kann – doch das ist kein Märchen, sondern eine traurige Tatsache. In der Studie waren zwar relativ wenige der Teilnehmer unter 20 Jahre, aber gerade diese Einzelschicksale leiden meist besonders unter dem Spott von Gleichaltrigen über ihren Haarausfall. Das Verhältnis zwischen männlich und weiblich ist dabei nahezu gleich– allerdings weist die Studie auch darauf hin, dass diese Angaben mit Vorsicht zu genießen sind, da nur einige Hundert von Haarausfall Betroffene an der besagten Untersuchung teilnahmen. Bei Kindern kann somit nicht nur erblicher, also genetisch bedingter, Haarausfall vorkommen, sondern auch kreisrunder Haarausfall – jeder, der denkt, dass das in früher Jugend nicht möglich sei, soll sich nur einmal die genannte Studie von Sensitiv anschauen und durchlesen. Bei den meisten Jugendlichen und Kindern ist in der Tat meist als Ursache genetisch bedingter Haarausfall zu nennen – die familiäre Vorgeschichte kann hier schnell Aufschluss geben, wenn etwa Eltern, Großeltern und Geschwister bereits an Haarausfall zu leiden. Zwar raten vor allem Mediziner von einer Therapie ab, da gerade im jungen Alter durchaus gute Chancen bestehen, dass der Haarausfall mit dem „Älterwerden“ wieder nachlässt – doch es gibt auch andere Fälle, in denen die erhoffte Besserung ausbleibt. Für eine Therapie ist es daher unerlässlich, den Grund des Haarausfalls zu diagnostizieren. Doch – manchmal kommt man aus gewissen Gründen nicht drum herum, eine Behandlung an betroffenen Kindern und Jugendlichen vorzunehmen. Therapiert werden können solch junge Patienten schon meist mit einer Umstellung der Ernährung, in der viel Wert auf Zink, Biotin und Folsäure gelegt wird. Diese Vitamine und Stoffe regen das Wachstum und die Teilung von Körperzellen an – und damit natürlich auch das Wachstum der Haare. Nahrungsmittel wären vor allem Vollkorn- und Milchprodukte, viel Obst und Gemüse. Auch Schweinefleisch und Rindfleisch, Eier und vor allem Meeresfrüchte wie beispielsweise Muscheln können der Anregung des Zellwachstums dienen. Schlägt eine Umstellung der Ernährung bei Kindern und Jugendlichen nicht an und fallen weiterhin zu viele Haare aus, muss die Therapie natürlich umgestellt werden. Bei einer medizinischen Behandlung wird die Kopfhaut des – jungen – Patienten mit Kortison behandelt – das Kortison soll das Wachstum von neuen Haaren anregen. Hierzu muss aber auf jeden Fall ein geschulter und erfahrener Arzt konsultiert werden – eine „Eigenbehandlung“ im trauten Heim ist bei dieser Therapie nicht möglich und auch nicht ratsam. Eine Therapie zur Besserung von Haarausfall bei Kindern und Jugendlichen ist also möglich – Anzeichen sollten jedoch schon früh erkannt, beachtet und natürlich von einem Arzt beobachtet werden, um schon im frühestem Stadium eine mögliche Behandlung in die Wege zu leiten. Doch die frühzeitige Erkennung und Beobachtung mit der gleichzeitigen Konsultierung eines Spezialisten sind unumgänglich. Allen, die denken, Kinder und Jugendliche seien vor Haarausfall gefeit, sollten sich schon wegen ihrer Kinder eines Besseren belehren lassen – und ruhig mal schauen, wie die Haare ihrer Kinder ausschauen.
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