Was sind Hedge Fonds und welche Anlagestrategien gibt es?
Die Anbieter von Hedge Fonds stellen sehr oft hohe Renditen in Aussicht, auch im schwierigen Börsenumfeld. Der Begriff hedge stammt aus dem Englischen und bezeichnet eigentlich die Absicherung am Kapitalmarkt gegen einen drohenden Kursverlust. Das sollte eigentlich auch der Hedge-Fond tun. Die Schwankungen und somit auch das Verlustrisiko sollen begrenzt werden, bei gleichzeitigem Erhalt einer sehr attraktiven Renditechance.
Und anders als bei klassischen Investmentfonds orientiert sich die Perfomance der Hedge Fonds nicht an einer bestimmten Sache, wie beispielsweise der Entwicklung des DAX. Vielmehr geht es um die absolute Wertsteigerung des Anlagevermögens. Dann bedient sich ein Fondsmanager einer Vielzahl von Anlageinstrumenten. Neben dem Erwerb von Aktien und Renten werden auch Derivate, Währungen oder Rohstoffe gehandelt. Weiterhin können hier Leerverkäufe getätigt werden. Dabei geht der Händler von sinkenden Kursen aus. Er verkauft Wertpapiere, ohne sie wirklich zu besitzen, aber mit der Erwartung, diese anschließend billiger erwerben zu können und somit an der Differenz zu verdienen. Bei der Wahl der Mittel besteht eine gewisse Freiheit.
Strategien gibt es zum Beispiel die Merger Arbitrage: sie profitiert von Firmenfusionen. Wenn ein Unternehmen eine andere Firma übernehmen möchte, gibt sie ein Angebot ab, welches meist über dem aktuellen Börsenkurs liegt. Oder auch sehr beliebt sind die Mischstrategien, die unterschiedliche Ansätze kombinieren. Dachfonds investieren häufig in Zielfonds mit verschiedener Ausrichtung, um eben das Risiko breiter zu streuen.
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