Die Kaffeemaschine gehört seit der Mitte des letzten Jahrhunderts zur Technik eines durchschnittlichen Haushaltes. Seit kurz vor dem Jahrtausendwechsel erhielt diese jedoch dazu eine gewisse Tendenz zum Statussymbol. Wir könnten fast sagen, Deutschland ist dreigeteilt: Zum einen die Betreiber normaler Kaffeemaschinen, auf der anderen Seite der Verfechter der Kaffee-Vollautomaten und in der Mitte die größer werdende Gruppe der Pad-Maschinenbetreiber.
Die erste Gemeinschaft, die Anwender herkömmlicher Filter-Kaffeemaschinen, ist ganz klar noch am mächtigsten. Die Technik wird allen wohl bekannt sein. Es gleicht stark dem Kaffee bereiten aus Vorkriegszeiten. Die gemahlenen Kaffeebohnen werden in einen Filter - heute zumeist ein Papierfilter - gegeben und mit heißem Kaffeewasser übergossen. Gute Maschinen nutzen einen eingebauten Tank für das verwendete Wasser, der für circa zwölf Tassen Kaffee ausreichend ist. Bei einer nicht gewerblichen Kaffeemaschine wird das Kaffeewasser in einem eingebauten Durchlauferhitzer erhitzt und in den Filter Kaffeefilter gefördert. Dieser Pumpvorgang ist im Filter Kaffeefilter drucklos.Einige Maschinen kommen ohne mechanische Pumpe aus sondern nutzen den Dampf als Fördermittel. So ein Solch eine Art Zubereitung für zwölf Tassen Kaffee dauert etwa eine Viertelstunde. Es existieren aber auch gewerbliche Kaffeemaschinen in ähnlich konstruierter Technik, die nach dem normalen Aufheizen auch eine komplette Kanne mit 18 Tassen in weniger als 5 min. brühen. Die gewerblichen Kaffeemaschinen verzichten in der Regel auf eine Pumpe und verwenden einen Wassertank, der höher als der Kaffeefilter installiert ist, in welchem bereits eine Portion heißes Wasser gelagert ist. Füllt man nun weiteres Kaffeewasser in die Maschine, verdrängt das kalte das heiße Wasser aus dem Speicher und wird anschließend im Boiler erhitzt. Das verdrängte kochende Kaffeewasser sprudelt in den Filter mit dem Kaffemehl und produziert so frischen Kaffee. Bei solchen Kaffeemaschinen kommen normalerweise aus Papier gefertigte Korbfilter zum Einsatz. Auch wenn diese Kaffeemaschinen unter Last viel schneller funktionieren, als gute Kaffeemaschinen für den Haushalt, entspricht die Kaffeequalität einer normalen Kaffeemaschine. Nachteile dieser Gastronomie-Maschinen sind der stark erhöhte Energieverbrauch, der Reinigungsaufwand, das Problem, sich zu verbrennen sowie die ziemlich lange Aufzeizphase. Braucht man nur eine Kanne Kaffee, dauert der komplette Vorgang zum Erstellen dieser Kanne Kaffee mit einer solchen Gastro-Kaffeemaschine genau so lange - vielleicht sogar länger, als mit einer gleich großen Kaffeemaschine für den Haushalt. Problem dieses Kaffeemaschinen-Prinzips ist, dass der Benutzer Kaffeemehl vorhalten muss. Kaffeemehl verliert jedoch schnell seinen Geschmack. Daher lohnt sich diese Art Kaffeemaschinen erst mit einer gewissen Grundmenge Kaffee, der benötigt wird.
Bei den heutzutage immer beliebter werdenden Kaffeeautomaten handelt es sich um hoch komplizierte Mechaniken. Diese spalten sich in unterschiedliche Konstruktionsgruppen: Es gibt beispielsweise Lager für Wasser, die ungemahlenen Kaffee, gegebenenfalls frische Milch oder Sahne und den Behälter für altes Kaffeepulver. Zusätzlich verwenden diese Kaffeeautomaten ein Mahlwerk, eine Brüheinheit, einen druckfesten Boiler sowie vielleicht noch einen Milchkocher oder Milchaufschäumer. Die Kaffeeautomaten erzeugen auf Knopfdruck eine Tasse oder einen Becher Kaffee. Beinahe alle Kaffeeautomaten kommen mit einer recht kurzen Anwärmphase aus und erlauben es so aus dem Stand zügig für neuen Kaffee sorgen. Die Anwärmphase auf der einen Seite und den Energiehunger im sog. Standby andererseits wird der Nutzer beim Kaufentschluss berücksichtigen. Gleichermaßen nützt es, sich über dieses Modell vor dem Kaufabschluß ausführlich im Web zu recherchieren. Über die gängigen Geräte finden sich in Diskussionsboards sowie auf Testberichts- und Vergleichsseiten präziese Artikel zum Gebrauch solcher Maschinen. Gleichsam sollte man besonders in diesem Preisbereich über die zu erwartende MTBF recherchieren. Pluspunkt solcher Kaffeeautomaten ist der individuell einstellbare Genuss. Man kann in weiten Grenzen die Koch-Parameter solcher Kaffeeautomaten einstellen und so das für den Nutzer optimale Ergebnis einstellen. gleichsam ist es mit solchen Maschinen kein Problem, die erreichte Füllmenge den eigenen Tassen anzugleichen.
Eine alternative Lösung zwischen der herkömmlichen Kaffeemaschine und den Kaffee-Vollautomaten stellen Pad-Kaffeesysteme dar. Diese lassen sich zwar nicht so ideal einstellen wie ein Kaffee-Vollautomat, aber kann man mit Kauf der besten Kaffee-Sorte leicht die Stärke, Crema und Aroma des gebrühten Kaffees einstellen. Genauso bieten sich Kaffee-Pad-Maschinen für das Kochen einer einzelnen Tasse Kaffee an. Der eingebaute Heißwasserbereiter ist normalerweise klein, sodas die Aufwärmphase wirklich kurz ist. Auch mit diesen Kaffeemaschinen kann man schon kurz nach dem Einschalten eine Tasse frischen Kaffee genießen. Ein Nachteil dieser Technik ist, dass man zum Einen von den verfügbaren Kasseesorten abhängig ist, zum anderen es schwierig ist, zeitnah mehr als drei oder vier Tassen Kaffee herzustellen. Im Gegensatz zu einer normalen Kaffeemaschine ist einerseits der Wassertank meistens klein, auf der anderen Seite muss für jeweils höchstens zwei Tassen beziehungsweise einen Becher Kaffee der Nutzer Hand anlegen. Soll man also z.B. einen Nachmittagskaffee mit einer Pad-Kaffeemaschine versorgen, wird in der Tat jemand bei der Kaffeemaschine bleiben. Auch ist zu bedenken, dass Kaffee-Pads ziemlich teuer sind. Der Vorteil ist, dass es die Pads ebenfalls in kleinen Packungsgrößen bis hin zu einem einzelnen verpackten Kaffee-Pad gibt. Die Problematik althergebrachter Maschinen, ein Pfund Kafffee zu entsiegeln, um eine Tasse aufzubrühen, gibt es so nicht.
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