Warum ist das Sparbuch heute noch so beliebt? Diese Frage ist durchaus berechtigt, vor allem dann, wenn man die unterschiedlichen Entwicklungen in dieser Branche berücksichtigt. Gerade wenn es darum geht, einzelne Produkte der Anbieter zu vergleichen gibt es eine Menge guter Gründe, weshalb man das Sparbuch unbedingt berücksichtigen sollte. Doch lohnt es sich noch aus Sicht der Zinsen?
Das Sparbuch ist eine der ältesten Geldanlagen, die es gibt. Auch heute vertrauen Menschen noch auf das Sparbuch. Doch warum ist dies der Fall? Warum sollte man nicht sein Geld lieber dorthin bringen, wo es langfristig mehr Zinsen bringt? Im Gegensatz zum Tagesgeld- oder Festgeldkonto bietet das Sparbuch keine sonderlich attraktiven Zinssätze. Schauen Sie hierfür doch mal in den Girokonto Vergleich. Vielleicht lohnt es sich dafür aber umso mehr, das Phänomen Sparbuch zu betrachten.
Grundsätzlich versperren sich die Menschen vor Veränderungen. Als man im Kupferzeitalter vor mehreren Jahrtausenden entdeckte, dass man durch den Anbau von Getreide Nahrung schaffen konnte, waren diejenigen irritiert, die ihr ganzes Leben damit verbracht hatten, im Freien auf die Jagd zu gehen. Als viele tausend Jahre später die Agrarwelt nach und nach vom Industriezeitalter abgelöst wurde, fragten sich viele Bauern, was es für einen Sinn macht mehr als 10 Stunden pro Tag neben lauten Maschinen zu stehen. Als dann wiederum einige Jahrzehnte später immer mehr Menschen jeden Tag ins Büro verschwanden, fragten sich viele Menschen, warum diejenigen, die „nicht mit den Händen arbeiten“ mehr Geld verdienen.
Um es kurz zu machen: Die meisten Menschen haben keinen sonderlich großen Spaß an Veränderungen. Schließlich bedeutet dies in vielen Fällen, dass der Lebensstil grundlegend geändert werden muss. Vielleicht trifft dies im besonderem Maße auch auf das Sparbuch zu. Hier muss man zwar nicht das gesamte Leben umkrempeln, doch kleine und große Veränderungen sind in diesem Fall durchaus notwendig. Vielleicht sollte man auch deshalb die einzelnen Veränderungen ansehen, die mit dem Tagesgeldkonto einhergehen.
Beim Sparbuch war die Sache schon immer klar: Der Kunde erhält ein schmales Büchlein und bringt dieses immer mit zur Bankfiliale um dort seine neusten Umsätze eintragen zu lassen. Mit diesen neuen Umsätzen geht der Kunde wieder nach Hause und verstaut das Buch in einer Schublade. Jedes Jahr werden zudem die Guthabenzinsen eingetragen.
Wer jedoch ein Tagesgeldkonto haben möchte, findet dieses in der Regel nicht, wenn er oder sie nicht online geht. Natürlich gibt es zahlreiche Filialbanken, die ihren Kunden auch am Schalter ein Konto anbieten. Doch um dieses Konto zu verwalten ist oftmals Onlinebanking oder Telefonbanking notwendig. Viele Menschen wollen auf ihren Schalterservice nicht verzichten.
Ein weiterer Faktor, der in diesem Zusammenhang möglicherweise eine Rolle spielt ist die angeblich fehlende Transparenz. Nach Ansicht vieler älteren Kunden, könne es absolut unmöglich sein, dass das Geld auf dem Tagesgeldkonto sicher sei. Mit dem Sparbuch, hingegen, habe man jeden Tag einen Beweis in der Schublade liegen. Man kann also sagen, dass sich das Sparbuch mit vielen Vorteilen auszeichnet. Dennoch gibt es keinen plausiblen Grund nicht mal etwas neues auszuprobieren und vielleicht sogar von den neuen Vorteilen zu profitieren.
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