Als Selbstständiger hat man die Möglichkeit eine Rüruprente abzuschließen. Im Gegensatz zur Riesterrente bietet die Rürup-Rente endlich auch Unternehmern die Möglichkeit Geld für das Alter zurückzulegen, ohne dabei Angst vor Verlust alles Geldes zu haben bei einer Möglichen Insolvenz.
Doch wie sinnvoll ist eine Rürup-Rente wirklich? Der entscheidende Vorteil wurde oben bereits genannt. Die Rente ist insolvenzgesichert und wird auch bei Hartz IV nicht angerechnet. Zudem ist sie steuerlich begünstigt und bietet Unternehmern die Möglichkeit bis max. 20.000 Euro jährlich in die Altersvorsorge zu investieren. Das bietet vor allem sehr gut verdienenden Unternehmern eine sichere Rücklage zu bilden. Doch diese kann in der Auszahlungsphase wie die gesetzliche Rente nur als Rente und nicht als Einmalzahlung ausgezahlt werden. Daher besteht das Risiko eventuell nur wenig von der Rente zu haben. Zudem ist das Geld bis zum Rentenbeginn weg und nicht antastbar. Daher sollte jede Zahlung in die private Rentenversicherung gut überlegt sein.
Wer keine Angst vor Insolvenz haben muss, der kann mit langfristigen Anlagen am Kapitalmarkt deutlich bessere Renditen erzielen als mit einer herkömmlichen Basisrente, wobei natürlich auch Renten mit Fonds möglich sind.
Grundsätzlich ist eine Rürup-Rente allerdings sehr zu empfehlen und sollte ein Baustein der Altersvorsorge eines Selbstständigen sein – aber auch nur ein Baustein.
Weitere Tipps und Informationen über unser Artikelverzeichnis gibt es hier. Die Sitemap listet alle Artikel im 0AM.de Artikelverzeichnis.
Im 0AM.de Artikelverzeichnis werden interessante Projekte im Rahmen eines Artikels vorgestellt, wie hier der Artikel über
`Rürup-Rente - Sinn und Unsinn?`, auch Sie können hier Autor werden und einen Artikel veröffentlichen lassen.