Die Historie der Lebensversicherung im späten 19. Jahrhundert
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Die Lebensversicherung im späten 19. Jahrhundert

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Die Lebensversicherung hat eine lange und bewegte Historie. Bereits in der Antike gab es sogenannte Sterbekassen mit denen sich Versicherungsnehmer umfangreich abdecken konnten. Darüber hinaus hatten Versicherungsnehmer die Möglichkeiten, einige Assekuranzen abzuschließen, die sie auch bei Feuer und Hagel absichern konnten. Das Konzept der Versicherung wurde im 19. Jahrhundert weiter ausgebaut. Hier spielte insbesondere die „Soziale Frage“ eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Versicherungsbranche aus heutiger Sicht vergleichsweise modern ist. Kein Wunder, denn Kunden können mittlerweile ihre Lebensversicherung im Internet abschließen, Online wieder verkaufen, aber auch eine Kapitallebensversicherung für das Leben im Alter abschließen. Dadurch ist die Risikolebensversicherung ein unschlagbarer Teil der Versicherungsbranche. Doch von einer so großen Stabilität konnte im 19. Jahrhundert, der Blütezeit der Versicherung, nicht die Rede sein. Kein Wunder, denn viele Vorgänge, Vertragsabschlüsse und Versicherungen erscheinen uns heute vergleichsweise einfach gestrickt.

Die Geschichte der Lebensversicherung geht bis weit in die Antike zurück. Doch der wahre Startschuss der Lebensversicherung lag in erster Linie im Jahre 1820, als der Kaufmann Ernst-Wilhelm Arnoldi eine Versicherung gründete. Mit dieser Versicherung sollten die Kunden innerhalb von kürzerster Zeit abgesichert werden. Darüber hinaus bot die Versicherung auch die Möglichkeit, sich anteilsmäßig an einem Unternehmen zu beteiligen. Zusätzlich konnten Versicherungsnehmer zwischen einer Kapitallebensversicherung und einer Risikolebensversicherung auswählen. Dabei war den meisten Versicherungsnehmern viele verschiedene Vorteile wie etwa der niedrige Beitrag behilflich (Quelle: Lebensversicherunverkauf).

Doch die weitere Entwicklung der Versicherungsbranche stand auf unsicheren Beinen. Bis weit in das 19. Jahrhundert waren viele Versicherungen höchstes für die Besserverdienenden da. Wer wenig Geld hatte, musste sich mit den einfachsten Absicherungen begnügen. Dies löste auch Probleme in der Arbeitswelt aus. Wer einer geregelten Tätigkeit nachgehen wollte, hatte in der damaligen Zeit mit vielen Gefahren am Arbeitsplatz zu kämpfen. Zu diesen Gefahren gehörten beispielsweise Vergiftungen und andere Arbeitsunfälle. In dieser Zeit gab es keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, keine Lebensversicherung und erst Recht keine Krankenversicherung.

Dies änderte sich schließlich mit der Bismarck’schen Sozialgesetzgebung. Viele Arbeiter profitierten von der Einführung neuer Versicherungen wie etwa der Krankenversicherung oder der Unfallversicherung. Zahlreiche Versicherungen hatten es bis Ende des 19. Jahrhunderts schon gegeben, doch viele Versicheurngen wurden günstiger. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Risikolebensversicherung. Die Risikoelebensversicherung garantierte den meisten Menschen eine Absicherung für die Angehörigen, doch für viele Mitglieder war sie langfristig nicht bezahlbar. Die Alte Leipziger Versicherung führte schließlich Ende des 19. Jahrhunderts die Möglichkeit ein, den Tarif monatlich zu begleichen. Darüber hinaus profitierten viele Mitglieder von den günstigeren Konditionen bei der Lebensversicherung.

Viele Fortschritte, die in der damaligen Zeit erzielt wurden, haben auch heute noch ihre Auswirkungen. So ist es beispielsweise den damaligen Gewerkschaften zu verdanken, dass es neben der privaten Krankenversicherung auch eine staatliche Krankenversicherung gibt. Auch die Versicherungspflicht für die Krankenversicherung wurde in der damaligen Zeit eingeführt.

Zusammenfassend kann also noch einmal bestätigt werden, dass sich die Versicherungsbranche in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Letztendlich kommt es nicht nur auf die Leistung des Versicherers sondern auch auf die politischen und wirtschaftlichen Umstände an.


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