Die Amerikanische Versicherungsbranche aus dem 20. Jahrhundert
Im Land der “unbegrenzten Möglichkeiten” war nicht immer alles so unbegrenzt wie oftmals angenommen. Gerade in der progressiven Ära zwischen 1890 und 1920 gab es in den USA viele Konflikte und Probleme, die gelöst werden mussten. Still und heimlich avancierte in dieser Zeit die Risikolebensversicherung zu einem der beliebtesten Versicherungen (Quelle: Beste Risikolebensversicherung). Man kann sogar sagen, dass die Lebensversicherung in der progressiven Ära von einer Elite-Versicherung zur Volksversicherung wurde.
Die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika veränderte sich in den Jahren zwischen 1890 und 1920 von Grund auf. Im frühen 19. Jahrhundert hatten die USA erklärt, dass sie sich aus politischen Problemen zunächst raushalten würden. Doch der koloniale und nationalistische Geist der damaligen Zeit, besonders zur Jahrhundertwende, ließen auch die amerikanische Politik nicht wirklich kalt. Dies ist wohl einer der Gründe für den Ausbruch des Kubanisch-Amerikanischen Krieges im Jahr 1898 sowie dem Krieg in den Philippinen kurze Zeit später.
Auch innenpolitisch veränderte sich die Landschaft immer schneller. Kein Wunder, denn zwischen 1890 und 1920 lösten sich viele Parteien auf. Dies reduzierte die USA politisch gesehen auf insgesamt zwei wichtige Parteien: Den Demokraten und den Republikanern. Die Wahlbeteiligung sank in dieser Zeit auf ein historisches Tief, wovon sie sich nie erholen sollte. Auch die Macht des Präsidenten wuchs deutlich an: Insgesamt wurde die Verfassung vier Mal verändert. Nicht nur in der Welt sondern auch zuhause gab es jede Menge Probleme.
Die Republikaner, die während dem Amerikanischen Bürgerkrieg einige Jahrzehnte zuvor, für die Rechte der Schwarzen gekämpft hatten, hatten offenbar resigniert. Kein Wunder, denn in einer Zeit in der man nicht gerade respektvoll von Lateinamerikanern und Asiaten sprach und auch die Rechte der amerikanischen Urbevölkerung nicht respektiert wurden, war es so gut wie unmöglich der amerikanischen Öffentlichkeit und der Politik die Rechte der Afro-Amerikaner schmackhaft zu machen. Aus diesem Grund ließen viele Politiker die Beschneidung der Rechte der Schwarzen in den Südstaaten weitgehend geschehen. Dies führte wiederum dazu, dass viele Afro-Amerikaner zur Jahrhundertwende vom Süden in den Norden zogen.
In der allgemeinen Bevölkerung herrschte Angst und die Sorge vor einer Revolution in den eigenen Reihen. Die Oktoberrevolution in Russland sorgte dafür, dass sich viele Politiker und Unternehmen in Amerika sorgen um die Vereinigten Staaten machten. Aus diesem Grund wurden von der Regierung und vielen Konzernen der kleinste Ansatz, eine Revolution zu starten, im Keim erstickt. So war es beispielsweise auch nicht verwunderlich, dass viele Streiks so schnell wie möglich niedergeschlagen wurden.
Insgesamt entwickelte sich die Versicherungsbranche in der damaligen Zeit sehr positiv. Kein Wunder, denn die Kaufkraft der amerikanischen Bevölkerung stieg in dieser Zeit so schnell wie nie zuvor. Darüber hinaus nahmen viele Konsumten auch Kredite auf um ihren Lebensstil zu finanzieren. Damit dieser Lebensstil finanziert werden konnte und die Angehörigen nicht auf einem Schuldenberg saßen, schlossen viele Konsumenten eine Risikolebensversicherung ab. So konnten sich viele Menschen einen Lebensstil erlauben, der die Lebensbedingungen im damaligen Europa bei weitem überstieg.
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