Seit einigen Jahren redet man immer öfter vom Burn-Out Syndrom. Erkrankte weisen hier häufig gleiche Symptome auf, die auf einen bleibenden Erschöpfungszustand hindeuten, der zum Teil über Monate hin arbeitsunfähig machen kann. Wohl scheinen oft Menschen mit ähnlichen Berufen oder Lebensweisen an Burnout zu erkranken, nur kann dies jeden treffen. Sehr häufig sind Überbelastungen im Berufsleben, der Plan eine Familie zu gründen, die Betreuung der Kinder, ein bevorstehender Hausbau oder aber auch die Besorgnis um Familienmitglieder der Auslöser dieser psychischen Erkrankung.
Wer über einen ausreichenden Zeitraum außergewöhnlich hohe Anstrengungen, körperlich, mental oder emotional, verkraften muss und nicht mehr an Heilung glauben kann, läuft Gefahr, an Burn-Out zu erkranken. Somit erkranken auf keinen Fall ausschließlich Männer: Frauen, die zum Beispiel den Sprung zwischen Familie und Karriere erwirken, können genauso an Burnout erkranken. Das Krankheitsbild beginnt sehr häufig mit einer tiefen Begeisterung und Enthusiasmus bis hin zu totalem Untätigkeit, Apathie und schweren Depressionen. Sehr häufig bemerkt der Betroffene erst nach einigen Jahren, dass irgendetwas mit ihm nicht okay ist. Ohne Rückhalt gelingt es den meisten Betroffenen zumeist nicht, ihre Lage zu erkennen und zu verändern. An dieser Stelle gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten, um durch eine Burn-Out Therapie wieder gesund zu werden.
Heilmittel aus der Natur ersetzen immer mehr die häufig nebenwirkungsreichen Antidepressiva. Ein Schlüssel zum Gelingen in der Burn-Out Therapie kann oftmals sein, die Lebensweise zu wechseln. Sportliche Betätigung oder sonstige körperliche Bewegung könnte dazu beitragen, Nervosität und Agressionen zu reduzieren und von schwermütigen Gedanken abzulenken. Nervosität zu unterbinden und bewußter zu leben, das klingt für jeden vernünftig, und für Burnout-Erkrankte trifft es ganz besonders zu. Zu einer vernünftigen Lebensweise kann sicherlich auch das verzichten auf Alkohol und Kippen gehören. Stressfaktoren zu entfernen und in ihrer Tätigkeit zu reduzieren ist oft Punkt einer erfolgreichen Burn-Out Therapie. Dazu gehört verständlicherweise erst einmal, die Faktoren zu bestimmen. Häufig sollte man sich genauso eingestehen, dass jede Person in seiner Belastbarkeit Grenzen hat.
Auf kurze Sicht ist es gewiss möglich, seine Grenzen der Widerstandskraft zu übersteigen, wer es aber regulär macht, muss somit rechnen, an BurnOut erkranken zu können. Das gezielte Einbeziehen von Auszeiten und Lockerung ist deshalb sehr häufig Teil einer Burn-Out Therapie. Wer als Verwandter, Lebenspartner oder Mitarbeiter bei jemandem Burnout-Symptome vermutet, sollte das ruhig einmal erwähnen. Leider kommt es bislang immer oft vor, dass Burnout nicht als Krankheit gesehen wird und die Betroffenen als gering stabil oder gar als Memmen eingestuft werden. Dies könnte die Situation erneut verschlechtern, weil somit der notwendige Schritt, die Anwesenheit eines Problems gar zu erkennen, durch den Erkrankten oftmals vermieden wird.
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