Ursachen die zu einer Erkrankung der Hämorrhoiden führen
Die meisten Menschen verstehen unter dem Begriff der Hämorrhoiden eine unangenehme, aber ansonsten ungefährliche Erkrankung, über die in der Öffentlichkeit nicht gerne gesprochen wird. Dabei sind die Hämorrhoiden ein normaler Bestandteil der menschlichen Anatomie. Als eine Venenansammlung sitzen sie im Bereich des Enddarms und stärken mit ihrem ringförmigen Umfang den Schließmuskel, damit die Darmtätigkeit kontrolliert vonstattengeht. Erst wenn die Hämorrhoiden durch Entzündungszustände anschwellen und Beschwerden beim Stuhlgang hervor rufen, spricht man von einem Hämorrhoidalleiden. Dabei können sie zum Beispiel durch eine gereizte und brennende Haut im Analbereich sowie eventuellen Blutspuren bei der Darmentleerung auf sich aufmerksam machen. Die Auslöser für diese Erkrankung sind unter medizinischen Gesichtspunkten nicht genau definiert, somit kann sie jeden treffen. Allerdings gehen Ärzte davon aus, dass Probleme die beim Stuhlgang auftreten wie Verstopfung oder eine Darmentleerung die nur unter starkem Pressen möglich ist, ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung darstellen. Daher werden zur Vorbeugung eine ausgewogene Ernährung mit ballaststoffreicher Kost sowie 2 bis 3 Liter Flüssigkeit wie Tees, Säfte und Mineralwasser, für eine geregelte Verdauung, empfohlen. Wird bei den ersten Anzeichen, durch einen Arzt, ein Hämorrhoidalleiden diagnostiziert, können die Einnahme von Zäpfchen oder Salben die Hautirritationen lindern. Bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung kommen dann die abnormen Veränderungen der Hämorrhoiden meistens zum Stillstand beziehungsweise die Entzündungen bilden sich zurück. Eine Vielzahl an Hausmitteln kann hierbei zur Besserung der Hämorrhoiden Symptome beitragen. Unter anderem sind Sitzbäder mit einem Kamillenaufguss ebenso hilfreich wie warme Auflagen mit Heilkräutern und Scharfgarbe oder auch Quarkkompressen die zur Abmilderung der Befindlichkeitsstörrungen geeignet sind. Damit das Gewebe der Hämorrhoiden nicht anschwillt und die Venen sich vergrößern, sollte während des Stuhlgangs kein unnötiger körperlicher Druck auf den Darm ausgeübt werden. Des Weiteren kann ein tägliches Schließmuskeltraining, wobei der Muskel über einen kurzen Zeitraum jeweils für 30 Sekunden angespannt und wieder gelockert wird, vorbeugend wirken.
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