Entsprechend der allseits bekannten chinesischen Norm bereitet man ein Aufgussgetränk in einer mit kochendem Wasser angewärmten Kanne zu, benutzt pro Becher einen gestrichenen Esslöffel Teeblätter, übergießt sie mit heißem Wasser und schüttet dann den gebrühten Tee nach maximal zehn Minuten in eine zweite Teekanne. Teeliebhaber raten an, den Aufguss nur vier Minuten ziehen zu lassen, weil nach dieser Zeit die im Tee beinhalteten Gallotanninen frei werden, welche die belebende Wirkung des Koffeins im Tee lindern. Tee kann man je nach Geschmack mit Milch, Zuckerwürfeln, Honig, oder Rum trinken. Die Auffassung, in Teebeuteln sei Tee schlechterer Güteklasse, ist falsch. In Teebeuteln sind feinere Qualitäten ohne Halme. Jeder der ein Tee-Ei benutzt, sollte jenes circa zur Mitte füllen. Durch das Überbrühen mit warmen Wasser schwemmen die Teebestandteile auf und nehmen an Fülle zu. Tee benötigt zu der Aromenentfaltung Platz. Der Geschmack des Aufgusses ist von dem Qualitätsstandard abhängig. Die edelste Qualität bekommt man durch die Gipfelknospen sowie die jüngsten Blätter der Pflanze. Sowie die Teeblättchen abgeerntet sind, müssen sie fürs Erste welk werden, kurz darauf werden sie aufgerollt, fermentiert sowie getrocknet. Einige Teesorten werden nicht fermentiert sondern anstattdessen gedämpft. Gesundheitsfördernde Ingredenzien, welche vor Diabetes schützen sollen, bleiben erhalten. Der beste Aufguss allgemein soll der Jiaogulan Aufguss sein, welcher im Übrigen auch "Lebenskraut" genannt wird, kein Guaranin oder Koffein enthält, gleichwohl aber belebend ist und einen vorteilhaften Effekt auf die Gesundheit von Menschen und Tieren hat. Das Grün der rasant wachsenden, bis zu fünf Meter großen Pflanze, welche zu den Rosidae gehört, werden in der indischen Gesundheitslehre als Arznei benutzt. Die Jiaogulanpflanze zählt in den europäischen Ländern nicht wirklich zu den Pharmazeutika, sondern ist ein Mittel zur Nahrungsergänzung. In England wird jener etwas süßlich schmeckende Aufguss, auch als "Jung-bleib-Tee" bezeichnet, schon eine ganze Zeit lang gekauft, in Deutschland ist er noch eher unbeachtet. Ein Tee der ganz besonderen Spezies ist Reishi, ein Pilz, dessen heilende Wirkung unser Immunsystem, die Leber sowie die Verdauung positiv beeinflusst. Der Vietnamesische Begriff Wan Zhi steht für "Unsterblichkeitspilz" bzw "Zweitausend-Jahrhunderte-Pilz". Bei dem Tee werden schmal geschnittene, gedorrte Scheibchen benutzt, welche über 24 Std in warmen Bergwasser einweichen sollten. Schließlich wird das Wasser mit den Pilzstücken erhitzt und acht Minuten ziehen gelassen sowie anschließend abgeschüttet. Die Jiaogulanpflanze schmeckt ein wenig herb und darf mit Waldhonig oder Rohrzucker gesüßt werden.
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