Heilpraktiker Psychotherapie Vorbereitung und Therapieausbildung
Um Heilpraktiker für Psychotherapie zu werden ist eine gute Vorbereitung notwendig. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen (wie zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörungen, Phobien, Zwangsstörungen oder Sexuelle Funktionsstörungen) und ist sehr verantwortungsvoll. Immerhin behandelt der Heilpraktiker für Psychotherapie auch Menschen, die sich in Krisen befinden und zum Beispiel aufgrund von Depressionen Selbstmordgedanken haben.
Daher muss ein Heilpraktiker Psychotherapie genau über die Symptome der verschiedenen Störungen Bescheid wissen. Er muss wissen, dass bei einer Depression nicht nur Konzentrationsstörungen und sozialer Rückzug auftreten, sondern dass die Betroffenen unter starken Selbstzweifeln und einer negativen Sicht der eigenen Person, der Umwelt und ihrer Zukunft leiden. Die depressiven Klienten halten sich für nicht liebenswert und akzeptabel, sie glauben nicht, dass ihnen jemand helfen kann und wird und befürchten, dass sich auch in der Zukunft nichts verbessert.
Der Heilpraktiker für Psychotherapie braucht daher viel Verständnis und Fachwissen, um dem depressiven Klienten Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln. Heilpraktiker für Psychotherapie sollten daher über theoretisches und praktisches Wissen verfügen. Das theoretische Wissen können sie in einer Vorbereitung zum Heilpraktiker für Psychotherapie erarbeiten. Diese Vorbereitungskurse, die deutschlandweit angeboten werden, vermitteln Schritt für Schritt Wissen über Diagnostik, Symptomatik und Behandlung von psychischen Störungen. Gezielt bereiten die Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildungen auf die Überprüfung des Gesundheitsamtes vor, nach deren Bestehen dann eine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde erteilt wird.
Praktische Fähigkeiten kann der Heilpraktiker für Psychotherapie durch eine Therapieausbildung erwerben. Die Integrierende Therapieausbildung in Stuttgart vermittelt an 10 Wochenenden therapeutische Fähigkeiten in einem psychologischen Modell von Psychotherapie. Im Rahmen dieses Modells werden die Methoden von sehr wirksamen Therapieverfahren, wie der Klärungsorientierten Therapie, der Gesprächspsychotherapie, der Kognitiven Therapie, der Verhaltenstherapie und der ressourcenorientierten Kurzzeittherapie gelehrt und in Kleingruppen geübt. Auch das Beschäftigen mit Mustern auf dem Hintergrund der eigenen Biographie ist ein wichtiger Bestandteil dieser Therapieausbildung. Sonst könnte es passieren, dass der Heilpraktiker für Psychotherapie „untherapeutisch“ auf den Klienten reagiert, weil dieser vielleicht negative Schemata des Heilpraktikers „anstößt“. Therapeuten könnten dann gereizt oder vorwurfsvoll auf Kritik des Klienten reagieren, obwohl diese Muster dann eher mit Personen aus der Vergangenheit des Therapeuten zu tun haben und nicht mit der aktuellen Interaktion.
Wenn der Heilpraktiker für Psychotherapie in seiner Psychotherapie Praxis arbeitet, dann sollte er sich in regelmäßigen Abständen mit einer Kleingruppe zur Supervision oder Intervision treffen. Dies hilft, neue Sichtweisen für die therapeutische Arbeit zu gewinnen und eigene „blinde Flecke“ gespiegelt zu bekommen. Wichtig sind ebenfalls weitere Fortbildungen, um neues therapeutisches Wissen zu erhalten.
Autor: Dipl.-Psych. Norman Ehlert - Heilpraktikerausbildung Psychotherapie bundesweit und Therapieausbildungen
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