Die Wissenschaft hat schon vor vielen Jahren festgestellt, dass ein Internetnutzer im Schnitt sieben Sekunden auf einer Webseite bleibt, bevor er entscheidet, ob er weiterlesen möchte oder sich eine andere Seite sucht, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Zu den Faktoren, die diese Entscheidung beeinflussen, gehören neben der Qualität der Texte nicht zuletzt auch ein ansprechendes Webdesign. Ein professionell wirkendes Design vermittelt Seriosität und schafft Vertrauen. Der Qualität der Texte kommt zweifellos eine hohe Bedeutung zu, besonders nach den Google Updates “Panda” und “Penguin” in den vergangenen zwei Jahren. Dennoch gehört zu guten Artikeln auch eine ansprechende Gestaltung der Webseite. Wenn das Webdesign nicht stimmig ist, schließt der Besucher daraus automatisch auf schlechte Produkte.
Bei der Gestaltung Ihrer Webseite sollten Sie davon absehen, Videos zu verwenden, die beim Aufrufen der Webseite automatisch starten - dies empfinden viele Besucher als störend. Außerdem verfügen nicht alle Internetnutzer über eine schnelle Internetverbindung, sodass das Video unter Umständen nur ruckelnd abgespielt werden kann. Eine kurze Ladezeit ist nicht nur ein wesentlicher Faktor, um den Besucher auf der Webseite zu halten - Webseiten mit langen Ladezeiten werden von den Suchmaschinen mittlerweile als minderwertig eingestuft. Daher sollten Sie auf Musik und übergroße Bilder verzichten. Ideal ist es, wenn Ihre Webseite eine Größe von nur wenigen Kilobytes hat. So stellen Sie sicher, dass die Seite auch auf Smartphones und Rechnern mit langsamer Internetverbindung einwandfrei dargestellt wird.
Zu einem guten Webdesign gehört auch, dass man auf überflüssige Informationen verzichtet, die den Besucher vom eigentlichen Kern der Seite ablenken. Wer einen Online-Shop betreibt und dort Schuhe verkauft, muss dem Internetnutzer nicht seine ganze Lebensgeschichte offenbaren. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche und richten Sie nicht zu viele Menüpunkte ein. Zu viele Rubriken machen die Navigation unnötig kompliziert. Auf Funktionen wie Gästebuch oder Bilderwechsel im Kopfbereich kann getrost verzichtet werden. Auch ein Besucherzähler ist in der heutigen Zeit nicht mehr nötig – die Anzahl der Besucher sagt nur wenig über die Qualität einer Internetseite aus.
Bevor Sie ein Webdesign erstellen, sollten Sie sich zunächst über die Inhalte klar werden, die auf der Webseite erscheinen sollen. Überlegen Sie, welches Design zu Ihrem Thema passen könnte, und schauen Sie sich andere erfolgreiche Webseiten in Ihrer Nische an. Sorgen Sie für eine gute Lesbarkeit der Inhalte. Bei längeren Texten ist es ratsam, eine dunkle Schrift und einen hellen Hintergrund zu verwenden. Auch die Farbwahl ist ein wichtiger Punkt bei der Gestaltung einer Webseite. Wenn Sie beispielsweise im Pflanzen- und Gartenbereich aktiv sind, empfiehlt es sich, die Farbe Grün in das Design zu integrieren. Bei medizinischen Themen ist die Farbe Blau hervorragend geeignet, da sie Vertrauen vermittelt.
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